Anita’s Blog

    Steile Freitreppen führten uns hoch und höher zu unserem Start mit Panoramablick.
    Irgendwann befanden wir uns auf der Höhe der Herrlichkeit, dem Kapitol: Polizisten standen Spalier! Hoheitsvoll nickte ich nach links und rechts, als mich Göga (beschämt ob meines Größenwahnsinns) darauf aufmerksam machte, dass die Carabinieri nicht für MICH aufmarschiert seien, sondern wegen des Stadtoberhauptes, welcher sich im Regierungsgebäude befand, vor jenem wir standen. Castor und Pollux begrüßten mich feierlich – und ich frischte unsere Bekanntschaft auf.
    Meine Güte, leben diese Menschen feudal! Gold und Marmor soweit das Auge reicht – und mitten im Hof, der Piazza steht ein bronzenes Pferd… Leider starr und unbeweglich – also nicht einsetzbar für den Rücktransport meiner müden Knochen. Dieses Pferd musste ich mir aber etwas genauer ansehen Übrigens, auf dem Pferd sitzt Kaiser Marc Aurel – das heißt, eine Kopie des Imperators.






    Bemerkenswert fand ich die kapitolinische Wölfin,
    die laut Sage die Zwillinge Remus und Romulus säugte… auch hier lediglich eine Kopie… ziemlich zierlich – ich frage mich, wie jemals unter einen Wolf zwei Kinder passen konnten. Am Freitag werden wir die Hütte der Zwillinge aufsuchen – ganz weit oben im Forum Romanum wuchsen die beiden (unter der Obhut der Wölfin) auf.
    Vom Kapitol bis zum Lateran – überall begegneten uns die „Anfänge“ Roms, die Kaiserforen, Triumphbögen (Konstantinbogen neben dem Kolosseum). Die Römer haben immer schon ihre neuen Gebäude aufgebaut, indem sie ihre bestehenden, alten als "Steinbruch" benutzten. Viele antike Stätten wurden ihrer Marmorverkleidungen beraubt - Recyceln nennt man das wohl.
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    Wir machten uns auf den Weg zum Fontana di Trevi, der beliebtesten Wasserorgel des dreitausendjährigen Imperiums. Meine erste Blase war am Entstehen!
    Jetzt muss ich erst mal die Eindrücke der vielen Kunstschätze, antiken Foren und Katakomben verarbeiten… dann melde ich mich wieder zu Wort. Wisse: Selbst ein Genie wie Goethe

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    Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen…
    Ich natürlich auch – aber ich fürchte, dass meine Erzählung dazu ziemlich einseitig ist – natürlich niemals sachlich – häufig der Realität entbehrend – emotional übersteigert, etc., etc.


    Folglich werde ich meine Fakten lediglich notieren – als Erinnerungsstütze bis nächstes Mal… dann findet nämlich eine Rom-Auffrischungstour statt.


    Unser Hinflug gestaltete sich zwischenfalllos – im ersten Drittel mussten wir umsteigen – aber nicht in der Luft, dazu landeten wir für kurzweilige zwei Stunden in Frankfurt. Dort kaufte ich mir ein kleines Wasser für sage und schreibe 3,15 Euronen. „Die nehmen es von den Lebenden“!
    In den vielen duty-free Läden lockten die Angebote – aber wir blieben standhaft, denn unser Sinn stand nach Höherem, Kostbarem aus der Antike!
    Vorsorglich habe ich mir einen Reisegeldbeutel (für um den Hals hängen) zugelegt… denn wie mir Herr und Frau Google versicherte, befand ich mich auf dem Weg ins Land der Mafiosis, Halsabschneider und Klopfer… Krampfhaft hielt ich die Schlinge am Ende des Geldbeutels um den Hals fest – dessen (Beutel) Inhalt für eine Woche reichen musste. Niemand ging mir an den Kragen… Aufatmend registrierte ich, dass ich ja noch unter deutscher Flagge flanierte… obwohl Landsmänner und –frauen in der Minderzahl waren.
    Sogar die Geschäfte priesen ihre Ware in ausländerischen Worten an, deren Sinn sich mir erst nach gewissenhaftem Grübeln erschloss… überall fand ich Hinweise, Schilder, Schriften, welche mit Sicherheit für die Chinesen bestimmt waren: Store, Sale, Duty free, Boardkarte, Charter, Cargo City, Airport, Last Minute, „Follow-the-Greens“ , Traffic Management, Terminal, Baby-Care-Lounge, Connect, Gate, Special Offer, Fast Lanes, Transfer Guide…
    UPPPSSSS… wer von euch schnarcht hier so laut??? Seit ihr alle ausgestiegen???? Bin noch nicht fertig… hahaha…haaaabe noch nicht mal richtig begonnen!
    Jetzt muss ich mich aber wirklich beeilen mit der Erinnerung – die verlässt mich

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    VierzehnterApril2015 – Mein schönstes Urlaubserlebnis!


    Ich muss mal schnell was vom (mich getroffenen) „Murphys Gesetz“ erzählen…


    Es ist zwar nicht lustig, aber zumindest bemerkenswert.


    Vergangenen Freitag gab unsere Jura-Kaffeemaschine den Geist auf – eine Elektronikdiskrepanz verhinderte den weiteren Genuss. In vier Wochen ist die 2-Jahres-Garantie abgelaufen – und folglich tippen wir auf eine werksseitig eingebaute „Sollbruch-Stelle“. Allerdings wurde von dort aus nicht vorher gesehen, dass wir für 100 Euro eine Verlängerung der Garantie auf 5 Jahre abgeschlossen haben. Deshalb hoffen wir zuversichtlich, dass die Reparatur der Maschine ein Garantiefall sein wird.


    Gestern hatte unsere Familienkutsche einen längst fälligen Servicetermin – auch großer Kundendienst genannt. Freudig nahmen wir bei der Abholung des Gefährts die Rechnung mit dem Überweisungsbeleg entgegen und versprachen, den Betrag baldigst zu überweisen. Ein Blick auf die zu zahlende Summe zeigte uns, dass wir dafür fast einen Kleinwagen hätten kaufen könnten. Schluck!


    Am Abend beschloss ich, auf den Schreck des Tages etwas Gutes zu kochen, öffnete den Kühlschrank um den Blätterteig zu holen, als ich bemerkte, dass sich im Inneren des Gerätes Pfützen gebildet hatten. Nanu, ist etwas mit der Selbstabtauung passiert? Ja – und vor allem mit dem Kühli… er ist nämlich nicht mehr in der Lage zu kühlen. Defekt! Autsch!


    Leicht geknickt wende ich mich mit dem Blätterteig dem Herd zu und bleibe irritiert inmitten meiner Roulette hängen: Die digitale Anzeige des Herdes blinkt --- sie signalisiert mir (was sie sonst nie tut), dass es dem Herd nicht gut geht! Mit leiser, gebrochener Stimme bitte ich den besten Ehemann von allen, mir doch bitte abzusprechen, was meine Augen sehen. Aber nein, er bestätigt mir synchron entsetzt: „DAS DARF DOCH NICHT WAHR SEIN… der Herd ist wohl auch kaputt?...“ Ja, er war es!


    Herr Ingenieur unternimmt sofortige Wiederbelebungsversuche – vergeblich. Elektronikversagen –

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    Was mein Herz bewegt –
    so habe ich meinen Blog genannt.


    Momentan bewegt mich das Verhalten von Medo.


    Ich gebe ja zu, dass ich bei meinen Beiträgen ziemlich „sinnfreie“ Formulierungen verwandte…
    aber es war volle Absicht.
    Schon am Morgen knabberte ich an den „sinnlosen“ Beiträgen zweier Männer vor Ort herum.
    Kurz darauf kam von der ersten Userin, kurz darauf von einer weiteren ein „Seufzen“ über das Benehmen dieser Männer … und es fiel wiederholt der Begriff „Bahnhof“, der zu unser aller Belustigung verstanden wurde.


    Irgendwann schlug ich vor, dass man doch einen „sinnlosen“ Thread eröffnen könne –
    und es gab ein Wort das andere. Es machte (mir jedenfalls) Spaß, und ich suchte in meinen Unterlagen nach diversen sinnlosen Texten aus früheren, lustigen Gelegenheiten… und wurde fündig.


    Im ersten Anlauf machte Medo spontan mit und ging auf meinen Blödsinn-Satz voll ein.


    Daraufhin antwortete ich ihr mit der Bemerkung „Respekt und Anerkennung für dich“ ---und setzte erneut einen wie oben erwähnten Satz ein, der sinngemäß „Ich mag dich“ bedeutete.


    Plötzlich überrollte mich Medo – und das ziemlich heftig. Sie unterstellte mir ein Bedürfnis, dass mir die Ohren schlackerten.


    Spontan wollte ich mich entschuldigen für mein Benehmen – aber beim erneuten Überfliegen unserer Beiträge, fand ich meinen absolut wertungsfrei – und ihren schlicht und einfach böse und wollte mich in (m)ein Schneckenhaus verkriechen.


    Dank der Spontanantwort von Gabi und Martha, ging es mir gleich wieder besser – und ich reagierte besonnen wie es meine Art ist… und sagte nicht etwa „Medo geh zum Lachen in den Keller“ – sondern, dass ICH zum Weinen in den Keller gehen würde.


    Es folgten mir solidarisch noch ein paar Freunde in den Keller… und wir waren ein lustiger Haufen.


    Nicht mehr – nicht weniger.
    Meine Güte!


    Inzwischen wurde ich moralisch wunderbar stabilisiert – und ich habe wieder meine Schublade der Freude geöffnet… in dieser wühle ich am liebsten.
    :hi:
    Der Nichtfreude zeige ich meine kalte

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    ,,, oh je...


    laut unserem Tiv-Abnahme-Thread ist morgen Ultimo mit dem Sattwerden!


    Nachdem ich als einzige nicht auf Laufen und Joggen scharf bin, habe ich ziemlich schlechte Karten, den "Wettbewerb" erfolgreich abzuschließen.


    Aber ich baue mal darauf, dass ich den inneren Schweinehund überlisten kann - Gabi (unsere Strubbel) hat es im letzten Jahr so toll geschafft.
    Ich nehme sie jetzt als mein gutes Vorbild, denn sie hatte den gleichen Leidensdruck wie ich:


    Mit dem "Rauchenaufhören" habe ich in den letzten vier Jahren zig Kilos zugenommen ... ich möchte wieder annähernd so aussehen wie im Jahr 2010
    Hier ein Bild vom Tag meiner Zigaretten-Absage:

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    Liebe virtuelle Freunde!


    Schau im neuen Jahr aufmerksam nach links und rechts –
    lass dich inspirieren von allem was schön ist.
    Möge in dir eine Quelle von Glückshormonen das Sprudeln anfangen, sobald du aufwachst –
    möge diese Quelle nie versiegen.
    Lass deine Seele positive Gedanken aussenden –
    streiche alle unguten Gedanken, sie ziehen dich nach unten.
    Trage in deinem inneren Terminkalender für jeden Tag eine Atempause ein -
    widme dich in dieser deiner Seele im Zwiegespräch.
    Finde dich selbst – vor allem, finde heraus WAS dir gut tut und
    schenke dir immer wieder ein Glücksgefühl im „Selbst-gut-tun“.
    Wenn dir der Außendruck vermeintlich den Atem raubt, dann
    stell dich neben den Dauerstress und betrachte das Chaos
    und die Situationskomödie mit einem Lächeln.
    Pflege deine Freundschaften –
    ein Freund stabilisiert die Psyche und hebt gehörig die Laune.
    Zieh einen dicken Schlussstrich unter Vergangenes!
    Niemand hat ein Zweitleben in der Schublade – also wage einen Neuanfang!
    Trenne dich von schlechten Freunden – sie sind kein guter Wegbegleiter,
    also weg mit ihnen und du wirst frei sein für neue Freundschaften.
    Verpasse nicht die Gegenwart, indem du Vergangenem nachtrauerst –
    Genieße das Hier und Jetzt – genieße die Glücksmomente die das Leben bietet.
    Denke weniger nach – suche und genieße das Schöne des Augenblicks!


    Ich wünsche dir
    1 erfolgreiches Neues Jahr
    12 gesunde Monate,
    52 schöne Wochen,
    365 tolle Tage,
    8760 angenehme Stunden und
    525.600 glückliche Minuten!
    Lieben Dank für deine guten Worte die du immer für mich gefunden hast – du hast mein Herz berührt in deiner Art, mit deinem Sein! Alles Gute für dich!
    Herzlichst, An(na-r)ita

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    Jedesmal,
    wenn zwei Menschen einander verzeihen,
    ist Weihnachten.
    Jedesmal,
    wenn Ihr Verständnis zeigt für Eure Kinder,
    ist Weihnachten.
    Jedesmal,
    wenn Ihr einem Menschen helft,
    ist Weihnachten.
    Jedesmal,
    wenn jemand beschließt,
    ehrlich zu leben, ist Weihnachten.
    Jedesmal,
    wenn ein Kind geboren wird,
    ist Weihnachten.
    Jedesmal,
    wenn Du versuchst, Deinem Leben
    einen neuen Sinn zu geben,
    ist Weihnachten.
    Jedesmal,
    wenn Ihr einander anseht
    mit den Augen des Herzens,
    mit einem Lächeln auf den Lippen,
    ist Weihnachten.
    Denn es ist geboren die Liebe.
    Denn es ist geboren der Friede.
    Denn es ist geboren die Gerechtigkeit.
    Denn es ist geboren die Hoffnung.
    Denn es ist geboren die Freude.
    Denn es ist geboren Christus, der Messias.
    Ich wünsche euch himmlische Weihnachten
    begleitet von Liebe, Freude, Ruhe und Besinnlichkeit
    und
    ein wundervolles neues Jahr voller Glück, Zufriedenheit und Frieden.

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    Ein enger Kollege aus Indien sagt immer, dass der erste Mensch des Tages, dem man begegnet, bezeichnend für den ganzen Tag sei. Wenn er mich am Morgen als erstes trifft, lacht er und sagt: "Gegrüßet seist du, die mir einen guten Tag verkündet" --- ich nicke lachend und gebe nichts auf solche "Vorhersagungen".
    Aber jetzt verstehe ich ihn und seine Worte, denn auch ich habe heute einen traurigen Tag - hervorgerufen durch eine "negierende" Morgenmail die ich noch im Bett las.
    Zu meinem großen Glück folgte nach wenigen Minuten eine weitere Mail - diesmal von einer sehr lieben Person (ich nenne sie mal Alice) ... sonst wäre mir wirklich ein emotionaler Tiefschlag versetzt worden. So habe ich den unguten Tages-Erstkontakt unbeschadet überstanden :sun:


    Menschen treten in dein Leben aus drei verschiedenen Gründen:



    Aus einem Motiv, für die Dauer einer Zeit, für ein ganzes Leben.


    Wenn du herausfindest, welcher es ist, dann weißt du, was du zu tun hast.



    Wenn jemand in dein Leben tritt aus einem Grund, dann heißt das, dass du dich mit einem Bedürfnis auseinander setzen musst, dass du geäußert hast, bewusst oder unbewusst. Diese Menschen treten in dein Leben um dich durch eine schwere Zeit zu begleiten, dich zu schützen durch Führung und Unterstützung, dich zu heilen, körperlich, emotional oder seelisch.



    Sie sind da aus dem Grund, für den du sie benötigst da zu sein. Dann, ohne dass du etwas Falsches getan hättest, oder ohne dass es einer unmöglichen Zeit bedarf, wird diese Person etwas sagen oder tun, was diese Freundschaft beendet.



    Wenn Menschen für eine bestimmte Zeit in dein Leben treten, dann weil deine Zeit gekommen ist, zu teilen, zu wachsen und zu lernen. Sie bringen dir Erfahrungen oder bringen dich zum Lachen. Sie können dich etwas lehren, was du nie zuvor gelernt hast. Aber es ist nur für eine bestimmte Zeit. Das diese Zeit vergeht liegt nicht in dem Menschen selbst, es ist Raum und Zeit und Endlichkeit. Du gehst in Freude und gewachsen an Erfahrung.



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    Fürchtet euch nicht, denn ich verkündige euch eine große Freude“, verkündet der Engel der Menschheit im Weihnachtsevangelium.
    Ist diese Zusage von Rettung und Frieden nicht eine der schönsten Botschaften der Welt?
    Freude … Rettung… und Frieden – hierin liegt der Menschen Ursehnsucht überhaupt!
    Ja zur Freude – Nein zu Traurigkeit, zu Depression, zu Angst, zu Unsicherheit
    Ja zur Rettung – Nein zu Verlust, zur Vereinsamung, zur Unzufriedenheit
    Ja zum Frieden – Nein zu Krieg im Großen und Kleinen, zu Hass und Verlogenheit
    Sagen wir Ja zur Weihnachtsbotschaft – lassen wir uns anstecken von der Engelschar und ihrer frohen Botschaft – lasst uns anzünden ein Licht der Zuneigung und mit dem Feuer der Hoffnung speisen
    Lasst uns zuversichtlich sein in dieser Hoffnung – möge sie zur Gewissheit wachsen. Wissen, dass es möglich ist, die Welt aus den Angeln zu heben! Wissen, dass nicht so schwer, schlimm, anstrengend oder traurig bleiben muss wie es ist.
    Ja, lasst uns vom Engel der Zuversicht unsere Herzen berühren – und wir werden merken, dass durch diese Berührung wir selbst bewegt werden und wir uns öffnen können für andere Menschen. Wir sind in der Lage, dem Nächsten Freude und Zuneigung zu schenken. Wir können unseren Mitmenschen durch unsere Nähe, unser Gutsein Glück schenken. Vor allem dann, wenn wir endlich die erhofften Worte der Versöhnung für sie finden.
    Ist es nicht sagenhaft, wenn man sich gegenseitig die Tür zum paradiesischen Zusammensein öffnet – wenn man sich das kurze Erdenleben mit einem Stückchen Himmel bereichert?

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