Beiträge von Elgi

    Ja, so ist das, des Einen Freud', des Andern Leid. ;-) Aber wenn man ehrlich ist, war Kaiserslautern ein wenig besser und die Mannschaft war sooo g..l auf den Sieg und wieder aufzusteigen. Ich freue mich natürlich, hänge immer noch ein bisschen an dem Verein, in dem ich selbst als Jugendliche Mitglied war (Leichtathletik).

    Der FCK ist auch arm, kann nicht viel Geld für gute Spieler ausgeben, macht aber gute Nachwuchsarbeit. Dann kommen die Bayern ;-) und kaufen viel versprechende Talente. Ist überall so, Geld regiert auch im Fussball. Aber was soll's, ist eh nur ein Spiel, wenn das auch manche Fanatiker und Randalierer vergessen. Zum Glück kam es gestern nicht zu weiterer Eskalation.

    Ich auch, Adele, Kaiserslautern ist meine Heimatstadt und ich erinnere mich noch gut an die Glanzzeiten dieses Vereins. Fritz Walter kennt wohl jeder, der Fußball ein bisschen mag. Trotzdem tippe ich auf Sieg Dresden, ist ja zuhause und der FCK hat zuhause nur 0:0 gespielt. Wenn's anders kommt, soll's mir auch recht sein. ;-)

    Dass Ringelnatz als Maler so wenig bekannt ist, ist eigentlich schade. Ich kannte seine Bilder bislang auch nicht. Das von dir gezeigte Bild wirkt auf den ersten Blick wie naive Malerei, ist es aber irgend wie doch wieder nicht. (?) Kunstverständige können mehr darüber sagen. Das Selbstbildnis finde ich einfach klasse, es entspricht meiner Vorstellung vom Poeten Ringelnatz.

    Wusstest du nicht was für eine eiskalte Frau sie war.. ??

    Klar wusste ich das, in ihrem letzten Interview, das ich vor Jahren gesehen habe, kam es sehr deutlich rüber. Sie war bis zuletzt völlig uneinsichtig und zutiefst vom real existierenden Sozialismus überzeugt. Alle Verbrechen leugnete sie. Wenn ich dann noch so einen gut gemachten Film sehe, der die Darsteller identisch rüber bringt, erzeugen die Charaktereigenschaften und Aussagen der Honeckers wieder Gefühle bei mir. Die Schlüsselszene mit der jungen Frau, die von ihren Erlebnissen im Umerziehungsheim berichtet, und die Reaktion der M. Honecker darauf sagt alles.

    ...die übrigens eine

    Tochter von Karl-Eduard von Schnitzler ist.

    Ich weiß nicht, ob euch der Name des Vaters etwas sagt.

    Er war damals der Moderator einer Sendung aus der damaligen DDR "Der schwarze Kanal".

    Ja, er galt ja als umstritten, was noch ein harmloser Begriff ist. Dafür kann aber die Tochter nichts. Mir gefiel ihr Spiel und das der anderen Darsteller auch gut. Bei Margot Honecker gruselte es mich ein bisschen.

    Die Mutter meiner Schwiegertochter hat mindestens 2x die Woche ihren Sissi-Tag! Alle 3 Folgen

    Als Schulmädel habe ich mich vor der Kinokasse in die lange Reihe gestellt, um für einige Klassenkameradinnen und mich je eine Karte für "Sissi" zu ergattern. Und Karl-Heinz Böhm, der den jungen Kaiser spielte, wurde mein Schwarm. :rofl:

    Heute auf arte, 20.15: Amadeus. Mozart ist gemeint, und ich habe den Film schon bei seinem Erscheinen vor Jahrzehnten gesehen. Er ist gut gemacht, der Hauptdarsteller spielt hervorragend. Der Film könnte auch Nichtklassikern gefallen.

    Ob da langfristig ein Umdenken stattfindet? Momentan ist die Erdogan-Regierung eher für einen strengeren Islam. Und erst in Ländern wie Afghanistan, wo nicht zuletzt in puncto Frauenrechte wieder katastrophale Zustände herrschen. Wie meinte ein Dorfältester schon vor Jahren, als er nach der manchmal noch praktizierten Steinigung von Frauen gefragt wurde, sinngemäß, er sei ja gegen diese Steinigung, aber wenn es die Frauen eben verdient hätten...?

    Danke für den Tipp, Seagull. Habe mir den Film heute angeschaut und finde ihn wirklich sehenswert, wenn auch inhaltlich erschütternd. Auch beim Thema "Familienehre" übt religiöse Tradition ihre Macht aus und zerstört Menschenleben. Ganz traurig, zumal es sich um einen realen Fall handelt.

    Ich kenne "Schlammschlacht" im übertragenen Sinn, auch aus der Politik bekannt, Zitat Internet: Unsachlich geführter Streit mit meist öffentlich geäußerten Beleidigungen.

    Ich war auch bei einem Ostermarsch dabei, anschließend pflanzten die Marschierer eine Eiche im Ortskern. Wenig später war sie allerdings wieder verschwunden.? Ob es an dem Dorf lag, das sein ziemlich "braunes" Erbe noch nicht ganz abgelegt hatte, wie überhaupt die "Nordmark" unter den Nazis schon früh eine treue Anhängerschaft hervor brachte. Jedenfalls wurden die Ostermärsche ja nicht nur hier etwas argwöhnisch beobachtet.


    Ob es bei D. hauptsächlich um den Vietnamkrieg und Atomkraft ging, weiß ich nicht mehr so genau. Mir gefielen halt Texte wie eben die "Schmuddelkinder" oder "Wenn der Senator erzählt". Die sprachen/sprechen mMn nicht nur Linke an.

    Wegen seiner Texte hatte er so viele Anhänger, die längst nicht alle Kommunisten oder sonstwie "links" waren. Darin ist er mit Wolf Biermann zu vergleichen, mit dem Unterschied, weniger gefährdet zu leben.