Ja, es gibt auch eine DDR-Verfilmung in Teilen von 1983 und 1984
Beiträge von Tosca
-
-
Ja, der Film hat mir auch gefallen. Bach und die Seinen, so ganz und gar überhaupt nicht Superstar! Und schließlich helfen sie doch alle zusammen und das Werk gelingt. Und die Besucher des Gottesdienstes ahnen vermutlich nicht, welch ein Werk sie da zu hören bekommen! Heute hebt man Bach in den Himmel, seinerzeit war er nach seinem Tod rasch und für, ich glaube, über ein Jahrhundert vergessen. Ich habe da im Kopf, dass es auch noch eine ältere Verfilmung geben muss, nicht mit Devid Striessow - ich muss mal googeln!
-
Das kann ich sehr gut verstehen!
-
Und, hast du dich darauf eingelassen?
Max Liebermanns Leben ist ja überhaupt ein unglaubliches gewesen, vom Malerfürsten zur Persona non grata, und entsprechend natürlich auch das seiner Frau Martha.
-
Heute hat ein Gründungsmsitglied des Bramscher Kunstvereins eine große Ausstellung im Tuchmachermuseum, sie dürfte gerade in dieser Zeit auch ein bisschen ein finanzieller Erfolg werden, wünsche ich ihr jedenfalls! Ingberta Wirth ist jetzt 82 Jahre alt und gibt noch immer Teddybärbastelkurse. In ihrem Haus sieht es tatsächlich so aus, überall Teddybären! (Wer mag die alle staubfrei halten?) Der Bürgermeister hat sich geneigt gezeigt, im Tuchmachermuseum eine kleine Dauerausstellung = Teddybärenmuseum zu installieren. In einer alten Bäckerei haben wir jetzt nämlich auch ein Igelmuseum!
ZitatSeit über 30 Jahren sammelt die Bramscherin Ingberta Wirth Teddybären. Ihre Leidenschaft begann mit einem Teddy-Nähkurs, den sie geschenkt bekommen hatte. Zahlreiche selbst genähte Teddybären gehören heute zu ihrer Sammlung, darunter auch eine Edition für das Tuchmacher Museum Bramsche. Die Vorliebe für einstmals innig geliebte Bären begann mit einem amerikanischen Exemplar mit schon lockeren Armen und Beinen, ein Geschenk ihres Sohnes. Seit dieser Zeit ist sie auf Floh- und Antikmärkten auf der Suche nach ganz besonderen Exemplaren und die fand sie reichlich. Mehr als 2000 hat sie inzwischen zusammengetragen. In der Ausstellung zeigt die Sammlerin ihre Lieblingsstücke, vor allem historische Bären europäischer Hersteller des 20. und 21. Jahrhunderts sowie Künstlerteddybären vielfältigster Art, selbst gestaltete Bären und Porträts von Teddys in Pastellkreide.Wir haben auch noch so einen alten, abgeliebten Teddybären, den brachte der Großvater des bEva 1950 aus Amerika mit, als er zu Besuch seiner Tochter und des ersten Enkels nach Deutschland kam.
-
Wir haben gestern auf 3sat "Forschung extrem" geguckt, das war sehr interessant, auch wenn ich davon ausgehe, dass ich vermutlich nur die Hälfte verstanden haben.
ZitatAlles anzeigenWas können wir wissen? Sind wir Teil einer Simulation, oder besteht die Welt in Wirklichkeit nur aus Informationen? Ingolf Baur unterwegs zu den Grenzgebieten menschlicher Erkenntnis.
Kosmologie, Elementarteilchenphysik und die Bewusstseinsforschung sind in Sackgassen geraten. Stehen wir vor der Revolution unseres Weltbilds, oder ist der Mensch einfach zu beschränkt, um die komplexe Realität zu erkennen? Hilft am Ende nur noch Meditation?
In Mývatn im Norden Islands trifft Ingolf Baur Yan Lavallée, Professur für Magmatische Petrologie und Vulkanologie. Lavallée forscht im Feld der experimentellen Vulkanologie. Sein Spezialgebiet: Magma. Er will verstehen, wie es unter unseren Füßen, ganz tief im Erdinneren, wirklich aussieht.
Die Eigenschaften von Magma - dem Stoff, aus dem unser Planet geformt ist - sind noch weitgehend unbekannt. Lavallée will deshalb einen Vulkan anbohren, um Magma im Inneren der Erde dauerhaft beobachten zu können. Das hat vor ihm noch nie jemand versucht. Er hofft so, eines Tages sogar kleinere Vulkane per Magma-Engineering kontrollieren zu können. Hybris? Auf jeden Fall Forschung extrem! Und wer weiß schon, wohin der technologische Fortschritt eine Zivilisation bringen kann.
Elementarteilchenphysikerin Cristina Lazzeroni am Genfer CERN stochert momentan im Dunkeln. Neue plausible Theorien für den Aufbau der allerkleinsten Grundbausteine der Materie fehlen. Auch bei den Kosmologen herrscht Ratlosigkeit. Ihre Messungen der mysteriösen „dunklen Energie“, die den Kosmos auseinandertreibt, passen nicht zusammen. Doch ein Weltbild, das größer und umfassender wäre als Einsteins Relativitätstheorie ist nicht in Sicht.
Der Bewusstseinsforscher Steve Fleming in London versenkt sich nicht in die Tiefen des Erdinneren, in die Weiten des Kosmos oder die Welt der Elementarteilchen - seine Domäne ist der menschliche Geist. Er versucht herauszufinden, warum wir überhaupt eine Welt wahrnehmen und keine empfindungslosen Zombies sind. Trotz jahrzehntelanger Forschung ist offen, wie unser inneres Erleben erzeugt wird. Fleming hofft, dass sich das Bewusstseinsrätsel quasi auflöst, wenn die Hirnforschung die einzelnen Funktionen unseres Denkorgans noch genauer versteht.
Womöglich lässt sich ja „ganz einfach“ durch jahrzehntelange Meditation erfahren, wie das Bewusstsein funktioniert? Lama Tilmann Lhündrup aus dem Schwarzwald jedenfalls ist überzeugt: Meditation ist eine Wissenschaft, die uns hilft, ganz viele Annahmen über die Wirklichkeit zunächst einmal beiseitezulassen.
Für den englischen Informationsphysiker Melvin Vopson mehren sich die Anzeichen, dass unsere Welt lediglich als Simulation eines gigantischen Quantencomputers der Zukunft existiert. Wir wären dann Avatare in einer virtuellen Welt. Reine Science-Fiction also? Schon möglich, widerlegen lässt sich die Theorie nicht. Ganz sicher wäre das der ultimative Umbruch unseres Weltbilds.
https://www.3sat.de/wissen/nan…ld-am-limit-wido-100.html <= Mediathek
-
Das ist schade!
-
Es wird Zeit
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
-
In Basel gibt es ein tolles Museum für Tinguelys Arbeiten. Es sind sehr spezielle Sachen. Schrott, Metall, Motoren, Bewegung, aber ich finde sie faszinierend. Wenn man vor diesen "Maschinen" steht ist es etwas ganz anderes als wenn man sie nur auf Bildern sieht.
-
Die Frau im Duo Christo hieß natürlich Jeanne-Claude. Die haben zusammen an ihren Werken gearbeitet. Bei Jean Tinguely und Niki de Saint-Phalle weiß ich, dass sie zusammenlebten, aber sie hat sich jedenfalls nicht an seinen mechanischen Werken beteiligt. Mir fällt dann noch das Designerpaar
Charles Eames und Ray Keiser ein. Die haben definitiv zusammengearbeitet. Ach ja, und dann noch die unglückliche Camille Claudel, die von Rodin so ausgenutzt wurde.
-
Ich weiß nicht, ob das täuscht. Die Blumenbilder haben eine beeindruckende Tiefe. Ich stelle es mir sehr aufwändig vor, so eine Kunst zu schaffen.
Ich weiß nicht, ob ich das richtig verstehe? Diese beeindruckende Tiefe...es sind ja gewissermaßen Plastiken aus vielen Glasteilen?
Gibt es eigentlich beispielsweise bei älteren Gemälden Bilder, wo zwei Maler angegeben sind, z.B. Van Gogh und Gauguin. Diese Frage hab ich mir bis heute nie gestellt. Oder ein Gemälde, wo mehrere aus der Worpsweder Künstlerkolonie ein gemeinsames Bild gemalt haben?
Gute Frage, man weiß ja von Zusammenarbeiten verschiedener Künstler bspw. in Warhols "Factory" oder bei Jean Claude und Christo, ich hab das was im Kopf - aber bevor ich Unsinn erzähle...Übrigens wird erzählt, dass William Turner immer mit Pinsel und Farbe zu den VErnissagen kam, das war ja früher wirklich noch die Gelegenheit, den Bildern den letzten Schliff zu geben. Und wenn er fand, dass im Bild eines Kollegen etwas fehlte oder zu verbessern wäre, dann hat er das kurzerhand gemacht.
-
Unter der Oberfläche
Draiflessen Collection - UNTER DER OBERFLÄCHEDraiflessen Collection - Zusammen mit der Restauratorin Ludmila Henseler gehen wir den Geheimnissen zweier Tafelbilder aus unserer Sammlung auf den Grund.www.draiflessen.comZitatJahrhundertealte Gemälde stecken voller Geheimnisse: Die Darstellungen bedienen sich einer Symbolik, die wir heute nicht mehr ohne Weiteres verstehen und erst entschlüsseln müssen. Die Herkunft der Werke und der ursprüngliche Zweck, für den sie geschaffen wurden, geben oft Rätsel auf. Die Materialien und die Maltechnik können uns hingegen viel über die Entstehungszeit und über den*die Künstler*in verraten. Da diese alten Tafelbilder zumeist restauriert sind, stellt sich außerdem die Frage, welche Malflächen noch original sind oder was womöglich nachträglich hinzukam.
Zusammen mit der Restauratorin Ludmila Henseler gehen wir in DAS Forum den Geheimnissen zweier Tafelbilder aus unserer Sammlung auf den Grund: „Madonna mit Kirschen“ aus der Werkstatt Joos van Cleves (um 1530) und „Die heilige Familie mit Engeln“ (ca. 1510), eines bislang unbekannten altniederländischen Meisters.In einer Videoschau kann man der Restauratorin beim Arbeiten über die Schulter schauen und man kann Aufnahmen von den Untersuchungen der Bilder sehen, die mit Infrarotreflektografie, mit UV_Fluoreszenzfotografie und Radiografie, also Röntgenstrahlen, gemacht wurden. So werden Vorzeichnungen, Änderungen, Übermalungen und vorhergegangene Restaurierungen sichtbar, aber auch, dass bspw. bei der Madonna mit Kirchen mindestens zwei verschiedene Maler zugange gewesen sind. Einer hat sich Maria und dem Kind gewidmet, der andere der Umgebung.
Draiflessen_Unter_der_Oberflaeche_5648.jpg
Draiflessen_Unter_der_Oberflaeche_5654.jpgDraiflessen_Unter_der_Oberflaeche_5679.jpg
Draiflessen_Unter_der_Oberflaeche_5740.jpgDraiflessen_Unter_der_Oberflaeche_5848.jpg
-
Einn Garten voller Blumen
Draiflessen Collection - EIN GARTEN VOLLER BLUMENDraiflessen Collection - Wir haben die Mailänder Künstlerin Lilla Tabasso (*1973) eingeladen, sich dem bedeutenden botanischen Werk Hortus Floridus des…www.draiflessen.com(runter scrollen)
ZitatAlles anzeigenEIN GARTEN VOLLER BLUMEN
Lilla Tabasso & Crispijn de Passe
Studiensaal ǀ 21.05.–02.11.2025
Die Kabinettausstellung bringt zwei faszinierende künstlerische Positionen zusammen, die sich über Epochen und Medien hinweg begegnen und in einen Dialog treten: Der niederländische Kupferstecher Crispijn de Passe d. J. (1594−1670) und die zeitgenössische italienische Künstlerin Lilla Tabasso (geb. 1973). Ihr gemeinsames Thema: die zeitlose Schönheit von Blumen. Während De Passe im 17. Jahrhundert die florale Vielfalt in seinem gedruckten Herbarium „Hortus Floridus“ festhielt, nimmt Tabasso seine Darstellungen als künstlerischen Ausgangspunkt für ihre hyperrealistischen Skulpturen aus Muranoglas.Crispijn de Passe: Grafik zwischen Schönheit und Wissenschaft
In 166 detailgetreuen Kupferstichen dokumentierte Crispijn de Passe d. J. gemeinsam mit seinen Brüdern die botanische Vielfalt seiner Umgebung und ließ sich dabei auch vom ersten botanischen Garten in Leiden inspirieren. Der "Hortus Floridus" ist nicht nur eine wissenschaftlich präzise Sammlung von Pflanzenporträts, sondern auch ein Zeugnis der ästhetischen Faszination für die Natur. Seine Darstellungen vereinen akribische Genauigkeit mit künstlerischer Sensibilität und spiegeln den Forschergeist des 17. Jahrhunderts wider. Zugleich zeugen sie von einer tiefen Verehrung der Natur und ihrer ästhetischen Schönheit, die bis heute fasziniert.
Lilla Tabasso: Kunst zwischen Perfektion und Vergänglichkeit
Wir haben die italienische Künstlerin Lilla Tabasso eingeladen, sich diesem wichtigen Werk aus unserer Sammlung zu nähern und es in ihre persönliche künstlerische Sprache zu übersetzen. So nutzt sie De Passes Werk als Inspirationsquelle und transformiert die monochromen, zweidimensionalen Kupferstiche in sinnliche, dreidimensionale Glasskulpturen. Ihre aus Muranoglas gefertigten Blumenarrangements bestechen durch brillante Farbigkeit und exakte Detailtreue, sodass sie von echten Pflanzen kaum zu unterscheiden sind. Gleichzeitig thematisiert sie auch deren Verfall: Ihre Werke zeigen Blumen in verschiedenen Stadien des Verwelkens und greifen damit die Tradition der Vanitas-Darstellungen in Stillleben der Zeit Crispijn de Passes auf.
Begegnung von Vergangenheit und Gegenwart
Die Ausstellung lädt Besucher*innen dazu ein, Blumen aus zwei unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven zu betrachten. Die Begegnung von De Passes druckgrafischem Meisterwerk mit Tabassos gläsernen Kreationen zeigt, wie sich diese beiden sowohl durch ihre wissenschaftliche Genauigkeit als auch ihre künstlerische Sensibilität auszeichnen. Sie macht gleichzeitig deutlich, wie sich Kunst und Wissenschaft, Tradition und Moderne sowie Handwerk und Kreativität auf einzigartige Weise verbinden lassen.
Lilla Tabaso kommt aus einer Familie von Antiquitätenhändlern, und das sie deshalb von klein auf von Schönheit und guter Kunst umgeben war, war sie schon früh zu dem Schluß gelangt, dass ihre Fähigkeiten niemals ausreichen würden, um eine passable Künstlerin zu werden. Sie studierte also Biologie. Kam aber langsam immer mehr zu der Überzeugung, dass sie eigentlich etwas mit ihren Händen machen wollte. Das sie schon immer die Murano Glasperlen fasziniert hatten, hat sie sich also nach und nach die Technik des "Lamp Work" beigebracht. Sie verwendet farbige Glasstäbe aus Murano, was hießt, dass das Farbspektrum beschränkt ist im Vergleich zu all den Farbtönen, die in der Natur vorkommen. So hat sie sich auch nach und nach beigebracht, wie sie diese Farben mit ihrer Glastechnik erreichen kann. Wenn ich es richtig verstanden habe, erfolgt es durch das Übereinanderlegen von verschiedenfarbigem Glas. Diese Technik ist gar nicht so verschieden von klassischer Malerei mit einem Farbaufbau durch Lasuren.
Website :https://www.caterinatognon.com/artists/lilla-tabasso für Biografie und
Ich war eigentlich auch recht skeptisch, ob diese Glasarbeiten nicht knapp am Kitsch vorbei gehen. Wie ich mich überzeugen konnte, tun sie dies aber keineswegs. Das mag vor allem auch an der absolut natürlichen Farbgebung des Glases liegen und der eigentlich unspektakulären Blumen. Keine Prachtpäonien oder roten Rosen usw.
-
Dann werde ich das wohl für heute ABend auf den Fernsehplan setzen! Wolf Hall muss warten. Aber da habe ich ja schon die Trilogie gelesen.
-
Ja, mir auch. Ist der nicht schon ziemllich alt? Kann es sein, dass ich den auf einem Flug nach Mexiko gesehen habe?
Weil ich in einem anderen Thread davon erzählt habe:
ZitatMad Men
7 Staffeln
Verfügbar bis zum 30/03/2026
New York, 60er Jahre: Der mysteriöse Kreativdirektor Don Draper ist einer der großen Namen in der Werbebranche, doch als Meister der Manipulation hat er in seinem Umfeld Feinde, die nur auf seinen Untergang warten. Die preisgekrönte Kultserie "Mad Men" gewährt einen Einblick in die knallharte Welt der aufblühenden Werbeindustrie und ihrer anzugtragenden Akteure.
Mad Men - Fernsehfilme und Serien | ARTENew York, 60er Jahre: Der mysteriöse Kreativdirektor Don Draper ist einer der großen Namen in der Werbebranche, doch als Meister der Manipulation hat er in…www.arte.tv -
Tu das, die letzten zwei Sonntage waren es Sendungen über van Gogh und Gustav Klimt, auch sehr sehenswert. Bestimmt kann man sie in der Mediathek auch noch mal ansehen.
-
Soweit ich es beurteilen kann, sind da ein paar Dinge zusammengekommen. Vielleicht kann man es auch eine von sehr rechts gesteuerte Schmutzkampagne nennen.
Zum Einen wollten gewisse Strömungen in der CDU/CSU diese Richterin angeblich nicht wegen ihrer Auffassungen zum § 218, was ich für vorgeschoben halte, denn sie vertritt nichts, was nicht verfassungs- und gesetzeskonform wäre; da man das im Prinzip wusste, hat man mit hinterfotzigen Plagiatsvorwürfen gearbeitet, ein sehr durchsichtiges Mannöver.
Und dann war es eine gute Gelegenheit, Merz vors Schienbein zu treten und Jens Spahn eins auszuwischen und ihn als unfähigen Fraktionsführer vorzuführen, sowie natürlich auch der SPD eins auszuwischen.
So fanden gewisse Kreise in der CDU/CSU, die einen konservativkatholisch, die anderen sehr AfD affin zusammen und haben ihre Chance erkannt, sich zu profilieren.
Allen voran hat sich eine gewisse Saskia Ludwig da einmal mehr aus dem Fenster gelehnt, die hat sich auch schon für eine Koalition der CDU mit der AfD in Brandenburg ausgesprochen.
Sehr peinlich auch die Einlassungen zweier Bischöfe aus Bayern, Passau und Regensburg (honi soit qui mal y pense) Stefan Oster und Rudolf Vorderholzer, die beide erklärt hatten " einer Person, die einem ungeborenen Kind "keine Würde und nur ein geringeres Lebensrecht" zuspreche als dem "Mensch nach der Geburt", dürfe auch nicht die Aufgabe anvertraut werden, über das Grundgesetz zu urteilen".
Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat die Juristin gegen die Angriffe der letzten Tage verteidigt Sie habe es "nicht verdient, so beschädigt zu werden",
"In dieser gesamten Debatte ist viel schiefgelaufen".Die Wahl der Verfassungsrichterinnen und -richter sei "kein Thema für einen Kulturkampf". Viele Personen seien dadurch beschädigt worden.
Und was macht der neue Bundeskanzler? Er sieht keine Eile...
ZitatDie Bundesregierung ist derweil darum bemüht, den koalitionsinternen Konflikt – in den Worten des Regierungssprechers Stefan Kornelius – zu "entdramatisieren". Kornelius sagte in der Regierungspressekonferenz, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) hätten "sehr ausführlich" am Telefon gesprochen. Wie zuvor schon Kanzler Merz sagte auch der Regierungssprecher, dass es mit einer Lösung nicht eile.
ZEITonline
-
Finde nur ewig lange Videos, und eigentlich habe ich das auch besser in Erinnerung.
-
Mir fällt derzeit nur ein: "Es ist viel zu heiß..." ist aus einem Musical, wenn ich mich recht erinnere, Kiss me Kate? Ich geh mal googeln.